
Joven geht auf direktem weg in das Meer, er will niemandem begegnen.
Herr Cañas hat heute Geburtstag und ist deshalb auch wieder einmal mit an Bord.
Für den Abend sind heftige Stürme angesagt.
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Joven geht auf direktem weg in das Meer, er will niemandem begegnen.
Herr Cañas hat heute Geburtstag und ist deshalb auch wieder einmal mit an Bord.
Für den Abend sind heftige Stürme angesagt.

Gestern Abend trafen sich die Volanter*innen und einigten sich darauf, den Leuchtturm 50 Meter nach Süden zu verschieben. Ob und wie dies genau gemacht werden kann, wollen sie nun abklären.
Bei seinem Gang dem Meer entlang, kommt ihm der Gedanke, wieso nicht gleich die ganze Insel 10 Meter anheben? Jetzt hat sich sein Schritt verlangsamt.
Herr Caña kommt heute wieder nach Hause. Seine Schwester gab ihm noch einen ganzen Koffer Lebensmittel mit. Glaubt die auf der Insel müssten alle Hunger leiden?

Deal?
Das Meer lässt nicht mit sich handeln. Geld hat für die Natur keinen Wert. Kaufen kann man sie nicht.
Deal!
Joven brachte heute von seinem Meergang frische Muscheln mit zum Leuchtturm. Katharina Vasces offerierte ihm dafür ein feines Mittagessen.
Mit dabei:
Schlogger
Rainer Unsinn
Demystifikation
Buddelfisch

Von ihrer Nachbarin hat Frau Adler erfahren, dass Herr Caña schon einige Zeit bei seiner Schwester auf dem Festland ist. Sie hat keine Lust die Wohnung zu verlassen.
Der Kobboi fuhr mit dem Fahrrad an ihm vorbei, in ein neues Gelbes Trikot gekleidet.
Joven hat noch einiges zu erledigen und ist nur kurz am Meer.

Frau Adler trägt heut einen neuen Rock.
Der Kobboi ist voller Vorfreude auf die Tour. Katharina Vasces sieht schon, die feinen Dessert die passend zu den Etappen zubereitet werden.
Herr Caña ist immer noch bei seiner Schwester.
Der Meeresspiegel steigt.

Die Cañas sind zufrieden, heute haben viele Fische angebissen. Die Fangquote für die halbe Woche ist schon erreicht.
Joven hat sich heute verschlafen.

Für Herrn Cañas ist heute für einige Zeit, der letzte Tag auf dem Fischerboot.
Morgen geht er für zwei Monate zu seiner Schwester auf das Festland.
Der Ortswechsel wird ihm hoffentlich helfen seine Trauer zu verarbeiten.
Vielleicht findet er sogar seine Sprache wieder.
Der Dicke Wind begleitet sie über das Meer.

Heute scheinen alle verschlafen zu haben. Kein Mensch ist zu sehen.
Das Meer kann es verschmerzen. Es ist heute weder kälter noch wärmer als gestern und die Brandung hat keine Aussetzer.
Katharina Vasces hat übrigens neuen Kaffee bekommen. Der Kobboi sitzt schon vor dem zweiten Espresso.

Fangquote für diese Woche ist erreicht. Bei den Cañas wird heute das Boot gepflegt und ausgiebig gekocht.
Frau Adler tut so als wäre sie gar nicht da. Joven versucht im Vorbeigehen seine Linie zu halten.
Irgendwo am Strand versucht jemand die Szenerie mit dem Pinsel einzufangen.

Zum Glück sind die Cañas auf dem Boot perfekt eingespielt. Den seit dem Tod seiner Frau spricht er selten mehr als ein Wort. Falls er einmal einen Satz sagt, kommen die Worte sehr holprig daher.
Frau Adler gab sich heute noch mehr Mühe mit der Frisur. Aber direkt in den Hafen traut sie sich nicht.
Joven geht wie jeden Morgen seinen Weg entlang. Frau Adler nickte ganz leicht.
Das Meer ist ruhig, die Wassertemperatur beträgt 24°