
Der Kobboi müsste einen Ruhetag einlegen, aber jetzt muss er mehrere Pyrenäen Etappen simulieren. Aber heute könnte er aus der Karenzzeit fallen.
Die Küche ist noch kalt. Es reichte noch nicht einmal für einen Kaffee.
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Der Kobboi müsste einen Ruhetag einlegen, aber jetzt muss er mehrere Pyrenäen Etappen simulieren. Aber heute könnte er aus der Karenzzeit fallen.
Die Küche ist noch kalt. Es reichte noch nicht einmal für einen Kaffee.

Was er ihr sagen wollte, konnte er nicht in Worte fassen.
Sein Glück, dass der Wind seine Rede unhörbar machte und sie genau das verstand, wie er es ihr nie hätte sagen können.
Der Wind soll noch stärker werden.

Verstanden, aber nicht alles begriffen, verständlich.
Zum Glück richtet sich der Meerwind nicht nach den vermeidlich Mächtigen dieser Welt, es geschieht so viel Wunderbares auf dem Raumschiff Erde, auf seiner Reise durch das Universum.
Das Baguette ist noch im Ofen, sofort zurück in die Küche.

Immer wieder, immer wieder, immer wieder …
Nein
Der Wind bläst die Wolken über der Insel hinweg und schiebt bestimmt irgendetwas Neues unbekanntes.
Katharina Vasces und der Kobboi bleibt noch etwas Zeit, bis die ersten Besucher zum Leuchtturm kommen.
Oder doch?
Immer wieder?

Joven geniesst dieses Wetter und kann seine Runden ungestört drehen, ohne dass er sich dafür rechtfertigen muss. Wenn er es hier lange genug aushält, wird vielleicht alles gut, bis er wieder zu Hause ist. Das Regenwasser rinnt ihm den Rücken hinunter.

Der Kobboi ist auf der Rückreise, auf der Fähre fühlt er sich schon wieder ein wenig wie zu Hause. Bein Kaffee trinken, verwickelt ihn ein Herr in ein Gespräch, oder besser der Herr hält einen sehr langen Monolog über seine Arbeit und die technischen Schwierigkeiten einer Eisbahn, die saniert werden muss. Obwohl er schon 20 Jahre in Pension ist, spricht er so als ob er immer noch dabei wäre. Als der Kobboi in seine Kabine will, bietet im, der Mann noch einen zweiten Kaffee an. Nachdem er ihm eine gefühlte Stunde keine Antwort mehr gegeben hatte, zeigte der Mann Gnade und wendete sich einem anderen Reisenden zu, dem er gleich wieder mit seiner Geschichte begann.
Morgen ist er zum Glück wieder zu Hause.

Das sieht an 300 Tagen auf der Insel so aus. Die Regenjacke muss also nie in den Schrank eingesperrt werden. Als Gesprächseinstieg, kann man aber trotzdem, das Wetter kurz erwähnen. Der Rest ergibt sich dann. Für diejenigen, die die wirklich wichtigen Informationen der Insel erfahren wollen, ist ein Besuch im Friseursalon empfehlenswert. Im feuchten Inselklima sind Dauerwellen nicht empfehlenswert.

Zu viele Informationen, sich im Kreisdrehen, orientierungslos, orientierungslos in Seenot, keine Ahnung und kein Plan und orientierungslos, die Möwen kreischen.
Notiert.
Ein ganz normaler Montag.

Na bOxi kOla ma, fe nde na rabafe naxan nu na tina xOnE. To kafe xOrOxOE nan a ra a nun a xOrOxOE.
Für einen Moment ist alles gut, die Sonne ging im Osten auf.

Im Gegensatz zu ihm hat die Flut keine Verspätung.
Sie lässt sich auch von den grössten Grossmäulern nicht aus dem Rhythmus bringen.
Zehn Bier mehr oder weniger machen da keinen Unterschied.
Kopfschmerzen auch nicht.