
Die Landschaft erblüht und das Glück scheint auf der Insel zu Hause zu sein.
Sie vermisst ihn, liebe Grüsse und bis bald
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Die Landschaft erblüht und das Glück scheint auf der Insel zu Hause zu sein.
Sie vermisst ihn, liebe Grüsse und bis bald

Bergdohlen, das ist doch nicht möglich.
Vermutlich nur Einbildung, oder er sah es im Gegenlicht nicht richtig.
Oder spielen die Gedanken in seinem Kopf ihm einen Streich?
Der Kobboi ist späht dran, der Wind arbeitet gegen ihn.

Gerüche wecken Erinnerungen.
Ein Stuhl muss repariert werden.
Wie viele Gäste kommen wohl?
Hallo!
Sind alle Fenster geschlossen?
Der Backofen meldet, dass die Zeit um ist.

Ripetizione: Aus Fehlern lernt er nie.
Der Kobboi ist platt wie ein Pizzateig. Der Wind arbeitet auf der Radrunde nicht mit ihm zusammen. Jetzt gibt es eine Pizza Bianca und danach verfolgt er ganz entspannt das Radrennen Strade Bianche. Ein Espresso und Amaretti dürfen natürlich nicht fehlen. Milla Cremeso bring bestimmt noch ein Tiramisu vorbei. Tutto bene.

Seine Eltern sind mit dem Smartphone beschäftigt, wer hat das bessere Foto von ihrem Sohn gemacht, um den Verwandten zu senden.
Dabei kann man auch noch gut, alle eingegangen Nachrichten sichten.
Ja, die Jugend heute.

Ihren Träumen trägt sie Sorge.
Was sie heute erledigen wollte, hat sie vergessen.

Das Meer hat nie Sonntag.
Ist da immer der gleiche Tag?
Wieso schauen wir gerne auf das Meer?
Am Sonntag noch mehr.
Milla Cremoso liess den Blätterteig für die Cremeschnitten zu lange im Ofen.
Das Meer hat nie Sonntag.

Postkarte
Mit freundlichen Grüssen nach
Therouanne, FranceDas Wasser, die Lebensgrundlage für das Leben auf der Insel. Ein guter Grund, es zu schützen.

Der Kobboi und Katharina Vasces sitzen beim Kaffee und die Flut kommt langsam.
Patience, die braucht es nicht nur im Spiel. Sondern auch mit den vielen unterschiedlichen Besucher*innen und vor allem mit sich selber.

Sie will ein neues Miesmuschelrezept ausprobieren. Die Zutaten hat sie ja schon beisammen, aber die Muscheln fehlen noch.
Sicher wird es gleich zu regnen beginnen.
Sie könnte ja auch beim Leuchtturm etwas essen?
2 kg Miesmuscheln
1 grosse Zwiebel
6 Knoblauchzehe
1 Peperoni, rote
7 EL Olivenöl
1 gr. Dose/n Tomaten
1 Schuss Weisswein, evtl.
1 Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer, schwarzer
1 Bund Petersilie, glatte, gehackt
Die Muscheln waschen, die Bärte abzupfen. Offene Muscheln wegwerfen. Zwiebel, Knoblauch und Peperoni klein hacken.
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die klein gehackte Zwiebel, Knoblauch und Peperoni darin anschwitzen. Die Tomaten (wer mag, einen Schuss Weißwein) und das Lorbeerblatt dazugeben und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Muscheln in den Topf geben und im geschlossen Topf ca. 10 Minuten garen.
Mit der Petersilie bestreuen und servieren.
Dazu Baguette reichen.
Resteverwertung: Die Muscheln aus der Schale lösen. Spaghetti kochen und mit Muscheln und Tomatensosse mischen. Mit Parmesan servieren.