Für den Herbst wird ein neues Lied geübt. Vor den Sommerferien sangen sie noch: „Fröhlich sein, Gutes tun, und die Spatzen pfeifen lassen“. Die Lehrerin hatte dazu ein Bild mit in die Schule gebracht und da nun ein neues Lied anstand, wollte sie das Bild einer Schülerin oder Schüler schenken. Natürlich wollten es alle. Joven war geschockt, als sie es ihm überreichte. Dabei hat er nicht einmal die Hand gehoben. Zu Hause lege er es hinter sein Bücherregal. An den Wänden gab es zurzeit keinen Platz für das Bild. Joven überlegt sich, ob er bis die Lehrerin vergessen hatte, dass sie ihm das Bild schenkte, zu Hause bleiben sollte.
Die Lehrerin hatte doch ein wenig ein schlechtes Gewissen, das sie Joven das Bild schenkte. Sie machte es ja vor allem, um mit seiner Mutter in Kontakt zu kommen. So eine Verbündete könnte sie hier auf der Insel gut gebrauchen.
Alle Anderen auf der Insel machen das, was sie immer taten. Also keine besonderen Vorkommnisse.
Die erste Schulwoche ist geschafft, Joven geniesst das Wochenende. Ein starker Wind begleitet ihn der Küste entlang. Das Meer ist 26° warm.
Beim Leuchtturm wird Salade Niçoise serviert und für den Nachtisch versuchte der Kobboi eine Torta Sbrisolona herzustellen. Die Gäste essen tapfer auf.
Joven ist in der Schule.
Katharina Vasces und der Kobboi sitzen vor dem ersten Kaffee.
Frau Adler hat Verspätung.
Herr Cãna hat seine Sonnenbrille verlegt.
Der Teig will heute Milla Cremeso nicht gehorchen.
Die Woche hat noch nicht den richtigen Takt gefunden.
Die Grosseltern reisen morgen ab. Zurück auf das Festland. Joven überlegt sich kurz, ob er mitreisen sollte. Er verwirft den Gedanken schnell. Falls auf der Insel irgend etwas Unerwartetes geschehen sollte, muss er doch da sein.
Zum Nachtessen gab es Blinis, jetzt gibt es noch einen Verdauungsspaziergang. Joven hat Magenschmerzen.
Die Grosseltern hatten auch stürmische Zeiten hinter sich. Bei einem der grössten Stürme hat Grossvater der Grossmutter seine grosse Liebe zu ihr beschworen und um ihre Hand angehalten. Die Grossmutter behauptet ja, er hätte dies nur aus Panik gemacht, weil er seekrank wurde. Grossvater hingegen behauptet, er wollte sie damit nur beruhigen, da sie in grosser Angst gewesen sei. Wie es wirklich war, wird für immer im Verborgenen bleiben. Auf alle Fälle scheinen sie immer noch glücklich miteinander zu sein.
Joven fragt, ob dies nicht mit einem feinen Dessert bei Milla Cremeso gefeiert werden sollte. Es herrschte Einstimmigkeit.
Joven gefiel es, wenn Grossvater von Früher erzählte. Es fiel im aber auf, dass seine Erinnerungen, wenn Grossmutter dabei ist, ganz andere sind. Auch der Klang in seiner Stimme ist ein anderer.
Um Bildergeschichten zu erzählen, brauchte Grossvater keine Bilderbücher. Die Erzählungen von Grossvater versetzen Joven immer wieder in eine fantastische und unentdeckte Welten.