Die Bouillon ist zu Hause schon am Kochen, genügend Muscheln haben sie gesammelt und die Kartoffeln sind geschält. Also alles ist bereit, auch der Apero und die Nachspeise.
Es flandert und ein sehr kalter Wind weht über die Insel.
Moules Frites – Miesmuscheln belgische Art
Kartoffeln schälen und für die Pommes in gleichmässige Streifen schneiden. Im Ofen bei 180 °C ca. 20 Minuten backen.
Währenddessen Zwiebel, Knoblauch und Suppengemüse klein schneiden und Petersilie grob hacken. Öl in einem grossen Topf erhitzen, das Gemüse dazugeben, kurz anbraten und mit einem Schuss Weißwein etwas köcheln lassen.
Miesmuscheln und den restlichen Wein mit in den Topf geben. Topf zudecken und für ein paar Minuten kochen lassen – bis sich die Muscheln geöffnet haben. Die fertigen Miesmuscheln mit frischem Pfeffer abschmecken.
Pommes aus dem Ofen holen und salzen. Miesmuscheln aus dem Sud nehmen, mit Petersilie bestreuen und gemeinsam anrichten. Dazu passt selbstgemachte Mayonnaise.
Die Woche nur nicht zu schnell beginnen.
Die Aufgaben werden ja nicht davon rennen.
Hoffentlich hat sie noch Zeit für einen Kaffee.
Die Fähre fährt heute nicht, die ist in Revision.
Beim Kaffee kann es passieren …
Sein Augenmerk sieht sehr Geschick
Auf ihre Füsse
Mit heimlich‘ Blick
Die eingequetscht sich unwohl fühlen
Weil ihre Beine ohne spülen
Jetzt auf dem Trock’nen warten müssen
Sie begleitet ihn schon lange auf der Reise durch das Universum. Eine seiner Socken hat ein Loch, zum Glück nicht ein schwarzes. Ansonsten wäre alles vorbei. Oder etwas ganz Neues würde beginnen.
Die ersten Gäste sind schon eingetroffen, Kaffee und Kuchen wird serviert und dazu viel geredet. Die Gespräche oder Worte, die Katharina Vasces und der Kobboi, mit den Besucher*innen führen oder wechseln, bleiben fast immer Bruchstückhaft. Am Abend können sie sich dann zusammen ausmalen, was der oder die vermutlich gemeint hat und sich die Geschichten selber weiter spinnen. Die Abende können oft nicht lang genug sein.
Die Volanter*innen schwingen das Tanzbein und drehen sich beschwingt im Kreis. Dem Kobboi wird schon beim Zusehen schwindlig. Katharina Vasces lässt aber nicht locker. Jetzt wird getanzt.
Was so alles auf dem Meer gesehen werden will, von Geistern, Monsterwellen, Untieren, bis hin zu Ausserirdischen kommt alles vor in den Erzählungen der Leuchtturmbesucher*innen. Heute hat jemand sogar noch ein historisches Piratenschiff gesichtet, die seien direkt auf sie zugesteuert und hätten erst im letzten Moment abgedreht und in einer Nebelwolke verschwunden. Sogar Kanonenschüsse seien zu hören gewesen.
Katharina Vasces ist besorgt, ob bei ihren Getränken, die sie servierte, wirklich alles in Ordnung war. Der Kobboi reinigt noch einmal die Kaffeemaschine.
Kaffeeduft und Palaver und nachdem jemand ein Eiskaffee bestellte und vielen Missverständnissen, ist man sich sicher, dass jemand tatsächlich einen Eisberg vor der Südküste gesichtet haben soll. Der treibt angeblich direkt auf die Insel zu. Ein Eisberg?
Katharina Vasces erinnert den Kobboi, dass er jetzt vermutlich mit dem Zubereiten des Eintopfs für den Mittag beginnen sollte.
Vermutlich ist es die dritte Tasse.
Herr Cãna weiss es auch nicht und hat höchstens eine Vermutung.