
Heute geht die erste Postkarte auf Reisen. Hoffen, dass sie gut ankommt.
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Heute geht die erste Postkarte auf Reisen. Hoffen, dass sie gut ankommt.

Joven geniesst es mit seinen Eltern auf der ruhigen See sich treiben zu lassen.
Seine Eltern schmieden Ferienpläne.
Alles ist in der Schwebe.

Bevor die ersten Gäste kommen, noch kurz dem Meer entlang gehen.

Frohe Ostern.
Alle sind auf Eiersuche.
Das Gemisch aus zu viel Schokolade, Zuckereiern, Butterzopf, Hühnerei und Kakaogetränk, im Magen von Joven, lässt bei ihm keine Feier Stimmung aufkommen.
Ein Gewitter ist angesagt.

Frei, die Eltern von Joven sind zu Hause am Ostereier malen. Joven will sie nicht stören. Jetzt hat er zwei Wochen Osterferien.
Katharina Vasces und der Kobboi freuen sich auf die Colomba pasquale von Milla Cremeso, die noch zum Kaffee vorbeikommt.

Alles ist beängstigen ruhig. Sogar die Brandung flüstert. Der Kobboi dreht sich nochmals im Bett um und Katharina Vasces träumen von Leuchttürmen.
Joven fröstelt es, irgendwie gehört ihm im Augenblick die ganze Welt.

Eine Schülerin aus der Klasse über ihm ist auch am Strand unterwegs, es kommt ihm vor als wäre sie in seine Welt eingebrochen. Sie sprach kurz mit Frau Adler. Sind die verwandt? Jetzt muss er vorwärts machen, sonst ist er zu spät in der Schule.
Die Cãnas haben noch keinen Fisch gefangen.

Lichtgeschwindigkeit? Vorstellen kann er es sich nicht, aber jetzt weiss er, sein Schatten ist immer eine Milliardstelsekunde langsamer als er. Dank der Erdrotation, sogar wenn er sich im Sonnenlicht gar nicht bewegt. Lucky Luke müsste also gar nicht so schnell schiessen, den schneller als sein Schatten ist er allemal. Schade hat er nur auf dem Schulweg Zeit über alles wichtige nachzudenken. In der Schule und zu Hause ist die Ablenkung zu gross.
Frau Adler stand in der Morgensonne kurz auf dem Schatten von Herrn Cãna.

Die Steilküste scheint weniger hoch zu sein. Vielleicht findet er doch noch einen Lösungsansatz. Sprachwissenschaftler wird er aber vermutlich nie. Joven und Frau Adler halten wie immer Abstand.
Das Meer ist ruhig.
Katharina Vasces und der Kobboi nehmen sich Zeit beim morgendlichen Kaffee.

Immer noch ahnungslos, bisher hat er keinen Weg gesehen, um die Sache zu begreifen. Haltlos.