Joven liebt den Freiluftunterricht und heute ist ja eine ausserordentliche Stimmung am Meer. Vielleicht löst sich ja gleich die ganze Welt auf und es gibt keine Schule mehr.
Frau Adler mag den Nebel nicht, so kann sie ja weder sehen, noch gesehen werden.
Das Nebelhorn hat Dienst.
Im Nebel
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist einsam Sein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
Das Fieber und die Schmerzen sind verschwunden. Beim Arztbesuch fand man nichts was nicht gut wäre. Der Arzt meint das sei psychisch. Joven will einen neuen Fiebermesser, der nicht die psychische, sondern die physische Temperatur anzeigt. Morgen muss er wieder zur Schule, immerhin bleibt jetzt noch der Sonntag wo er nach draussen kann.
Beim Leuchtturm riecht es nach Polenta und zur Nachspeise gibt es Tiramisu. Das wäre doch was für Frau Adler und Herr Cãna.
Die Rückenschmerzen sind verschwunden, Joven fühlt sich wieder gesund. Er will wieder nach draussen. Die Aussicht aus seinem Bett genügt im nicht, seine Beine wollen mit ihm davonlaufen. Aber das Thermometer zeigt immer noch 38° an und seine Eltern lassen ihn nicht aus dem Bett. Morgen soll er noch zum Arzt, das findet er total übertrieben.
In der Nacht hat es intensiv geregnet.
Katharina Vasces servierte zum Mittagessen Torta di Ceci und zu Nachtisch gab es Zabaione der Kobboi hatte lange geübt bis er die Zabaione so zubereiten konnte, dass man sie den Gästen vorsetzten konnte.
Frau Adler überlegt sich zu Hause was sie Herrn Cãna servieren würde, falls sie ihn einmal einladen würde.
Joven wartet nur noch auf die Herbstferien, der Kobboi pedaliert immer noch auf dem Rad und in der Küche. Katharina Vasces hat genügend Zeit für sich und ihre Bücher. Frau Adler steht am Meer. Herr Cãna spricht immer noch mit seiner verstorbenen Frau. Alles wie immer.
Joven ist alleine unterwegs, seine Eltern haben den Sonntag verschlafen.
Nach der morgendlichen Radrunde musste der Kobboi noch Socca de Nice herstellen, die er zum Aperitif anbot. Mit genügend Flüssigkeit, die Katharina Vasces unermüdlich verteilt, werden alle Socca de Nice verzehrt.
Joven ist in der Schule.
Katharina Vasces und der Kobboi sitzen vor dem ersten Kaffee.
Frau Adler hat Verspätung.
Herr Cãna hat seine Sonnenbrille verlegt.
Der Teig will heute Milla Cremeso nicht gehorchen.
Die Woche hat noch nicht den richtigen Takt gefunden.