
Die Ebbe zeigt uns, dass uns alles nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht.
Die Gerüche von der Insel und des Meeres vermischen und verflüchtigen sich hier zugleich. Der Nordwind tut das seine dazu.
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Die Ebbe zeigt uns, dass uns alles nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht.
Die Gerüche von der Insel und des Meeres vermischen und verflüchtigen sich hier zugleich. Der Nordwind tut das seine dazu.

Für seine Eltern, mangelt es Joven nicht daran, dass er über sein Handeln zu wenig nachdenken würde. Ihnen wäre viel lieber er würde denken bevor er etwas tut. Aber all zu oft scheint er von einer nicht zu bändigenden Kraft gesteuert zu sein. Zum Glück hat er ja auf der Insel genügend Auslauf.

Er sei keine reflektierte Person, behauptete die Lehrerin im Handwerksunterricht, als er sein misslungenes Taburett zerlegte. Offensichtlich hat sie sich getäuscht. Die Welt ist schön.

Die Ruhe ist laut und deutlich.

Vanille? Schmeckt der Sonntag nach Vanille? Oder bildet er sich das nur ein? Wie kommt er nur auf diese Frage? Das Meer und die Insel können doch nicht nach Vanille riechen? Oder? Joven bleibt noch eine Weile am Meer.
Frau Adler will heute nicht alleine essen, sie sitzt im Tram und ist gleich beim Leuchtturm.

Weder Himmel noch Erde, alles scheint sich aufzulösen. Joven liebt diesen Zustand. Alles scheint möglich.
Katharina Vasces und der Kobboi, servieren heute Apfelkuchen zum Kaffee.
Warnung: Für die Nacht sind schwere Stürme angesagt.

Bei der Wetterlage könnte er doch behaupten, den Weg zur Schule gar nicht gefunden zu haben. Nachts hatte er einen komischen Traum.
Vielleicht folgt Joven dem Apfelduft zu Frau Adlers Apfelkuchen. Mit seinem Bild in der Hand läutet er und Frau Adler öffnet. Hallo Joven, das Bild passt ja wunderbar zu meinem Apfelkuchen! Magst du ein Stück? – Joven ist glücklich: Es gibt also nicht nur verschiedene Äpfel, sondern auch verschiedene Augen oder unterschiedliches Sehen!
Bess

Heute mussten sie in der Schule einen Apfel zeichnen, die Lehrerin bemerkte zu Jovens Werk: „Das ist kein Apfel“. Da musste er ihr recht geben, den es ist eine Zeichnung und kein Apfel.
Frau Adler backte heute einen Apfelkuchen und stellte sich vor, ihn zusammen mit Herrn Cãna zu essen. Sie klopfte dann doch bei ihrer Nachbarin und die war sofort bereit mitzuessen.

Leider ist der Besucher schon wieder abgereist. In der Küche riecht es noch nach Pommes frites. Der Alltag hat ihn wieder eingeholt.

Ein Herr aus Belgien hat seinen Besuch angemeldet. Die Sprache, die der Herr spricht, bleibt für Joven ein unlösbares Rätsel. Nach dem Essen wollte er eine Pfeife rauchen. Leider wollte es ihm nicht gelingen, sie anzuzünden. Was ihn aber in keiner Weise zu wundern scheint.