Joven und seine Eltern zieht es zum Leuchtturm, dort wird vom 8. bis zum 30. Mai italienische Küche serviert. Heute reicht es nur für den Nachtisch.
Morgens fanden Katharina Vasces und der Kobboi immerhin Zeit, für einen kleinen Giro mit dem Fahrrad.
Tiramisu
Das Tiramisu wörtlich „zieh mich hoch“ ist ein Dessert aus der italienischen Region Venetien, das weit über seinen Entstehungsort hinaus bekannt wurde. Es besteht aus abwechselnden Schichten von Löffelbiskuits und einer Creme aus Mascarpone, Eigelb und Zucker.
Die Löffelbiskuits werden mit kaltem Espresso beträufelt, der mit Marsala oder Amaretto, alternativ auch mit Weinbrand oder einem anderen alkoholischen Getränk aromatisiert werden kann. Das Dessert wird geschichtet und dann mehrere Stunden gekühlt, sodass es fest wird. Vor dem Servieren wird die abschliessende Creme Schicht mit reichlich Kakaopulver bestäubt.
Jetzt ist er in der Küche. Die Belgische Pommes müssen fertig werden.
So ist alles bereit, um am TV die Flandern Rundfahrt zu verfolgen.
Belgische Pommes
Als Erstes die Kartoffeln schälen und waschen und in dicke Stifte schneiden. Die Kartoffelstifte abwaschen, damit sich die Kartoffelstärke löst, und anschliessend gut trocknen, damit es beim Frittieren weniger spritzt.
Damit belgische Pommes Frites innen weich und aussen knusprig gelingen, werden sie in zwei Durchgängen frittiert.
Für den ersten Durchgang die Fritteuse zunächst auf ca. 150 °C erhitzen. Die Pommes Frites 5-7 Minuten frittieren, danach gut abtropfen lassen und ein paar Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Im zweiten Durchgang die Fritteuse auf ca. 180 °C erhitzen und die Pommes Frites so lange frittieren, bis sie goldgelb gebacken sind.
Die fertigen Pommes Frites wieder kurz abtropfen lassen, sofort salzen und servieren.
Guter Rad, der Kobboi scheint in einer Endlosschleife zu stecken und wir Bildermacher versuchen ihm zu folgen. So haben wir natürlich Joven, Herr Cãna und Frau Adler völlig aus den Augen verloren.
Der Kobboi würde heute auch gerne 290 km weit Rad fahren, wie die Radrennfahrer bei Mailand San Remo, aber die Insel ist zu klein, wie auch seine Ausdauer. Immerhin sitzt er jetzt schon 3 Stunden auf dem Rad und pedaliert fleissig. Den einzigen Hügel, den es auf seiner Radrunde zu überwinden gilt, hat er für einmal in Poggio umbenannt.
Für das Mittag gibt es heute Pasta mit Pasta, Basta. Immerhin gibt es dann noch ein feines Tiramisu und Espresso a Diskretion.
Katharina Vasces flüchtet auf den Leuchtturm und hört sich alte italienische Schlager an, das Dessert wird sie aber mit Sicherheit nicht verpassen.
Wer schreibt ihm da einen Brief? Der Kobboi weiss es nicht. Die Überraschung ist Katharina Vasces gelungen. Wunderbar, jetzt will er ein besonders gutes Abendessen zubereiten.
Den letzten Brief, den er erhielt, hatte er noch selber schreiben müssen.
Der Wind hat von Südwest auf Nordwest gedreht, ansonsten alles wie immer.