
Auf der Insel kommt es immer wieder zu den wunderbarsten Begegnungen.
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Auf der Insel kommt es immer wieder zu den wunderbarsten Begegnungen.

Die Insel ist am Träumen.

Die Winde wissen nicht, für welche Richtung sie sich entscheiden sollen. Katharina Vasces und der Kobboi werden gut durchgelüftet.

C’est pas l’homme qui prend la mer
C’est la mer qui prend l’homme

Die kleinen Veränderungen wahrnehmen.

Immer wieder Neues zu entdecken und zu erwandern.

Was alles gesagt werden sollte, aber es fehlen die Worte.

Geschafft, das erste Mal draussen. Hinunter an den Strand wagt er sich noch nicht, denn er muss ja wieder hoch. Die Treppe hinauf in den zweiten Stock ist Anstrengung genug. Zudem muss er ja auch noch zur Physiotherapeutin und in die Kantine. Einen Brief muss er auch noch beantworten. Der Tag ist zu kurz.

Joven ist nach einer viertel Stunde Therapie platt. Charlotte, die Physiotherapeutin verkündet ihm, dass er bei diesem Fitnessstand bestimmt noch zwei Wochen brauche, damit er entlassen werden könne. Dabei steht sie immer bewegungslos vor ihm und gibt ihm immer wieder Anweisungen. Um zurück in sein Zimmer zu kommen, muss er sich auf der Treppe eine Pause einlegen, damit den Weg bewältigen kann. Nach dem Mittagessen noch in die Kantine? Noch einmal die Treppe hinunter und hinauf? Er ist sich nicht sicher, ob er das schafft.

Begleiteter Toilettengang, Joven hofft, dass er das nächste Mal alleine gehen kann. Saar wartet immerhin vor der Toilette, bis er sein Geschäft erledigt hat. Die grosse Freiheit ist es aber nicht. Die Wege erscheinen ihm wie ein Marathon, trotzdem stellt er sich zurück im Zimmer noch kurz auf den Balkon und erblickt wieder einmal einen Blick auf das Meer und spürt den Wind im Gesicht.
Den Rest des Tages hat er verschlafen.
Körpertemperatur: 36,6°
Blutdruck: 120/80